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Selbstfürsorge in der Psychologie

Evidenzbasierte Strategien zur Emotionsregulation und Stressabbau

Entwickelt von Verschiedene Forscher · 2010

Hintergrund & Ursprung

Selbstfürsorge ist ein psychologisches Konzept, das bewusste Handlungen zur Erhaltung physischer, mentaler und emotionaler Gesundheit umfasst. Es basiert auf der Erkenntnis, dass Eigenverantwortung und präventive Maßnahmen zentral für psychisches Wohlbefinden sind. Die Praxis wird durch Verhaltenstherapie und positive Psychologie gestützt.


Wirkungsmechanismus

Selbstfürsorgepraktiken aktivieren das parasympathische Nervensystem und reduzieren Cortisol-Spiegel durch Stressabbau. Sie stärken die Selbstmitgefühl-Prozesse im anterioren Cingulum und fördern neuronale Plastizität durch wiederholte positive Verhaltensweisen. Dies führt zu einer verbesserten emotionalen Regulation im präfrontalen Kortex.


Praktische Übungen

Achtsame Körperwahrnehmung

Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit und scannen Sie systematisch Ihren Körper von oben nach unten. Beobachten Sie Empfindungen ohne Bewertung und atmen Sie bewusst in Bereiche mit Anspannung. Diese Übung fördert Interoception und Selbstwahrnehmung.

Selbstmitgefühl-Meditation

Sprechen Sie sich selbst tröstliche Worte wie einem guten Freund gegenüber. Legen Sie Ihre Hand aufs Herz und wiederholen Sie Sätze wie 'Es ist okay, dass ich gerade schwierig finde...' Dies aktiviert Selbstberuhigungssysteme und reduziert Selbstkritik.

Strukturierte Pausen-Routine

Etablieren Sie tägliche Pausen für Aktivitäten, die Sie nähren: spazieren gehen, Tee trinken, Journaling oder kreatives Gestalten. Regelmäßige Unterbrechungen des Stressreaktionszyklus stärken Resilienz und emotionale Balance.


Wissenschaftliche Quellen

  • Neff, K. D. (2011). Self-Compassion: The Proven Power of Being Kind to Yourself. William Morrow.
  • Brewer, J. A., Mallik, S., Babuscio, T. A., Nich, C., Johnson, H. E., Deleone, C. M., et al. (2011). Mindfulness training for smoking cessation: Results from a randomized controlled trial. Drug and Alcohol Dependence.
  • Kabat-Zinn, J. (2003). Mindfulness-based interventions in context: Past, present, and future. Clinical Psychology: Science and Practice.
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